Graduierungen

F.I.S.T.-Graduierungssystem

Das F.I.S.T.-System ist 1991 von Jörg Knust mit dem Gedanken gegründet worden, die effektiven Techniken der älteren Kampfsportarten auf die moderne Zeit anzupassen und ein realitätsnahes Training für Jedermann unter Einbindung von Verhaltens- und Kommunikationstraining anzubieten.

KIU

KIU – Kurzkampf in Umringung

Dabei ist ein Prüfungssystem entstanden, das im Gegensatz zu üblichen Kampfsportarten nicht aus einem festen Leistungskatalog besteht, sondern besonders viel Wert auf Situationen, Verhalten und Kommunikation beim Umgang mit aggressiven Gegnern legt. Aufgrund der unvorhersehbaren Situationen innerhalb einer solchen Prüfung ist zusätzlich zu guter Technik auch ein gewisses Maß an Glück zum Bestehen nötig.

 

Bodenkampf

Bodenkampf

Die Prüfungen bieten sowohl eine Möglichkeit für die Schüler ihre Fortschritte wahrzunehmen, als auch reale Situationen durch einen erheblichen Prüfungsstress zu simulieren. Aus diesem Grund laufen die F.I.S.T.-Prüfungen immer sehr spannend und unvorhersehbar ab, weshalb sie sich immer einer größeren Zuschauermenge erfreuen.

 

 

Das Graduierungssystem sieht insgesamt 12 Graduierungen vor. Jeder beginnt mit dem 0. Grad und kann nach Bestehen von Prüfungen jeweils eine höhere Graduierung erlangen.

SONY DSCFür Kinder gilt im Grunde die gleiche Prüfungsordnung, wobei der Aspekt der Prävention prominenter gestaltet wird. Sie können allerdings lediglich höchstens den 9. Grad Kinder-F.I.S.T. erreichen (Kinderschwarzgurt). Eine Übertragung der Graduierungen in das Graduierungssystem für Erwachsene erfolgt ab Vollendung des 14. Lebensjahres durch eine gesonderte Überprüfung.

 

Um die Anzahl der bestandenen Prüfungen wiederzuspiegeln kann jeder Schüler sich schwarze Querbalken entsprechend der Anzahl der bestandenen Graduierungen an den Gürtel anbringen.

 

SONY DSCDie Inhaber der letzten drei Graduierungen (10. – 12. Grad F.I.S.T.) gelten als Schwarzgurtträger. Im F.I.S.T. gibt es die Besonderheit, dass der Gürtel zur Hälfte schwarz und zur Hälfte Rot ist. Dies soll sowohl die meisterliche Leistung als auch die Verbundenheit zu den Schülern darstellen

 

 

Das Ablegen von Prüfungen ist allerdings keine Notwendigkeit für das Trainieren im F.I.S.T.-Verband, es wird allerdings von einem Großteil der Mitglieder gerne wahrgenommen.